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Hospizarbeit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

C. Scholzgart (Tübinger Hospizdienste e. V.), Dr. G. Schneider (Difäm), G. Gregor (Ein Hospiz für Tübingen e. V.), Dr. med. E. Mörike (Tübinger Hospizdienste e. V.) und W. Stäbler (GF Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus) im Gespräch (v.l.n.r.).

Die Hospizarbeit wurzelt im bürgerschaftlichen Engagement. Sowohl in der würdevollen Begleitung der Hospizgäste, den Patientinnen und Patienten,  als auch in der finanziellen Unterstützung.

Die Tübinger Hospizdienste e. V. begleiten und betreuen seit 25 Jahren Schwerkranke, Sterbende und ihre Angehörige. Sie übernehmen mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beispielsweise Besuchsdienste in  Kliniken sowie Pflegeheimen und betreuen das Angehörigencafé der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus. Im stationären Hospiz werden die Hospizdienste die Ausbildung und Koordination der Ehrenamtlichen übernehmen.

Seit 2013 setzt sich der Verein "Ein Hospiz für Tübingen" engagiert dafür ein, dass ein Hospiz in Tübingen entsteht. Er hat in den vergangenen Jahren für das Hospizprojekt wesentliche Pionierarbeit geleistet. Er hat das Anliegen in Tübingen und  im Landkreis bekannt gemacht und viele Menschen für dieses Anliegen gewonnen. Gleichfalls hat er Spenden einwerben können. Er wird sein Engagement fortsetzen und für den künftigen laufenden Betrieb des Hospizes Tübingen um Spenden bitten.

Seit Juni 2017 gibt es auf Einladung des Difäm e. V. einen Runden Tisch aller Interessengruppen des Tübinger Hospizprojekts. Zu ihm zählen der Verein "Ein Hospiz für Tübingen", die Tübinger Hospizdienste e.V., die Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus, die Stadt Tübingen und der Landkreis Tübingen. Ziel des Runden Tisches ist laut Beschluss vom Frühjahr 2018 die Verwirklichung eines Hospizes auf der Lechler-Höhe in Nachbarschaft der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus. Als Bauherr bringt das Difäm den Baugrund ein und wird den Hospizbau spendenfinanziert realisieren.