DAMIT DIESE VISION WAHR WIRD,

BRAUCHEN WIR IHRE SPENDE.

Ja, Tübingen zeichnet sich durch eine sehr gute Palliativversorgung aus. Schon in den 1970er Jahren hat das Paul-Lechler-Krankenhaus damit begonnen und betreibt seit 2014 eine Palliativstation. Seit fast 30 Jahren betreut das zugehörige Tübinger Projekt Schwerkranke zu Hause. Die Hospizdienste Tübingen e.V. begleiten seit 1998 mit ausgebildeten Ehrenamtlichen Schwerkranke, Sterbende und Angehörige in Kliniken, Pflegeheimen und Privathaushalten. Das Universitätsklinikum Tübingen hat seit 2018 auch eine Palliativstation eingerichtet.

Dennoch bleibt eine Lücke. Denn es gibt in der Stadt und im Landkreis Tübingen kein Hospiz für Menschen, die in der letzten Lebensphase zu Hause nicht mehr betreut werden können.

Was viele nicht wissen: Die Hospizarbeit ist keine staatliche, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe. Die Einrichtung eines Hospizes wird nicht vom Staat finanziert und über die Krankenkassen ist der Betrieb nicht gedeckt. Nur das bürgerschaftliche Engagement ermöglicht einen solchen geschützten Ort für schwerkranke, sterbende Menschen, an dem ihre Wünsche und Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

Unabhängig von Weltanschauung, Herkunft und Religion umfasst die Betreuung im Hospiz neben der palliativmedizinischen Versorgung auch eine psychosoziale und spirituelle Begleitung.

Das Difäm hat als spendengetragener Verein entschieden, die Realisierung des Hospizes Tübingen zu wagen. Aber nur mit Ihrer Spende kann dieses Vorhaben von größter sozialer Bedeutung für die Menschen im Landkreis Tübingen realisiert werden.

Der Bau des Hospizes Tübingen auf der Lechlerhöhe hat im Mai 2020 begonnen. Für die Baukosten des Hospizes werden 4,8 Mio. Euro benötigt – größtenteils durch Spenden.

Ein stationäres Hospiz zu schaffen, ist seit Jahren das gemeinsame Anliegen der Hospizdienste Tübingen e.V. und des Vereins “Ein Hospiz für Tübingen”. Seit 2018 hat das Difäm e.V. die Verantwortung als Bauherr und künftiger Träger übernommen. Das Difäm stellt den Baugrund zur Verfügung und ist nun in der Pflicht, die fehlenden zwei Millionen Euro einzuwerben. Als spendengetragener Verein ist das Difäm auch auf eine weiterhin hohe Spendenbeteiligung im Landkreis Tübingen angewiesen – sowohl aus der Bevölkerung als auch durch engagierte Unternehmen, die sich an dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe beteiligen.

Den Grundstock der Finanzierung bilden eine Anschubfinanzierung durch die Lechler Stiftungen in Höhe von 1 Million Euro und alle bisher eingegangenen Spenden sowie Stiftungsgelder und Fördermittel. Das Difäm bemüht sich um weitere Drittmittel. Unterstützt wird das Bauprojekt vom Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg. Die Stiftung Deutsches Hilfswerk hat ebenso eine Förderung zugesagt.

Aktuelles zum Baufortschritt erfahren Sie hier.

Das Gebäude in Halbhöhenlage entsteht in direkter Nachbarschaft zur Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus. Das Raumkonzept ist auf acht Gästezimmer ausgelegt, die sich alle zum Park der Lechlerhöhe hin öffnen. Sie sind auf die besonderen Bedürfnisse schwerkranker und sterbender Menschen ausgerichtet. Dazu kommt ein großer Gemeinschaftsraum mit Küchenzeile und ebenerdiger Terrasse.

Im Gartengeschoss entsteht eine 2-Zimmer-Hospizwohnung für palliative Kinder und Jugendliche mit ihren Familien. In Zusammenarbeit mit PALUNA, dem Palliativteam der Kinderklinik des Universitätsklinikums Tübingen, wird ein Konzept für die Nutzung dieser Hospizwohnung erarbeitet. Weitere fünf Einzelappartements des Hospizes werden Angehörigen und Freunden zur Übernachtung bzw. für Mitarbeitende als Wohnort auf Zeit dienen. In der oberen Etage des Gebäudes wird neben den Geschäftsräumen des Difäm e.V. auch das Tübinger Projekt als ambulanter Palliativdienst des Paul-Lechler Krankenhauses untergebracht. Kurze Wege zum Hospiz sind daher bei Bedarf gegeben.